blog

Ein Toilettengang von vielen

Ich wunder mich schon seitjeher, warum Männer so lange Zeit am Klo verbringen…
bei mir ist das eine schnelle ache!!! Ich geh allerdings auch erst, wenn ich wirklich muß – also wirklich!!!
Dann geht die Sache ruck zuck – das Wohlgefühl ist da – und ich verlasse noch ein wenig Parum verspritzend das Klo – fertig!!!
Da ist keine Zeit für sinnieren, Etiketten lesen – das würde auch nicht mit Zeit funktionieren – unsere Beauty u Waschprodukte lagern genau über dem WC…) und anderes…
rein, hingehockt, Geschäft gemacht, ähäm Reinigung, Hose rauf, umgedreht, runtergelassen, Deckel zu, Parfüm… Hände waschen u raus!!!
Außerdem, wenn man so lang auf der Schüssel sitzt, beginnen doch die Beine einzuschlafen u man kann nur unter größten unangenehmen Kribbeln kaum aufstehen… eher ein sich Aufhangeln…
und der 3.Grund der PRO schnelle Erledigung spricht – der Geruch! Ist ja nicht immer schlimm – aber es gibt schon so Tage, wo man auch selbst überrascht ist, was man da gerade verdaut u ausgeschieden hat… da muß man doch nicht unbedingt „weiken“dtin…
scjeomt aber so ein Mann Frau ding zu sein…
also weiterhin fröhliches sinnieren (schreibt man das jetzt groß oder doch klein – bin seit 2. Rechtschreibreform von Bord) am Klo, Etiketten lesen u Unebenheiten in der Struktur der Bodenfliesen entecken!!!
Kola Kokel

seppolog

Jens Jaennicke ist der Gesundheitsberater des seppologs, vielen bekannt aus „Herr Jaennicke, der Schlaf„, und ihm stellte ich die Frage, wie oft eigentlich der Mensch urinieren geht. Konkret sei das schwer zu beantworten, da es sich um Einzelfallentscheidungen handele, doch …

Abhängig von der Flüssigkeitszufuhr produziert ein gesunder Mensch in 24 Stunden etwa 1.000 bis 1.500 Milliliter Harn, den er zwei bis sechs Mal am Tag ausscheidet. Dabei ist die Urinproduktion allerdings nicht zu jeder Tageszeit gleich groß. Am meisten Urin produziert der Mensch um sechs Uhr morgens.

Verstehe. Ich selbst habe das Gefühl, das Doppelte zu produzieren, da meine Toilettengangfrequenz seit jeher etwas höher liegt als bei meinen Mitmenschen, womit ich ein high frequently shiffer bin, glaubt man der Definition der WHO, der Weltgesundheitsorganisation. Aber es soll hier gar nicht um derart intime Dinge gehen, sondern um die Frage, was eigentlich im Hirn geschieht, während man so…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.122 weitere Wörter

Advertisements

Rohkakao, Kaffee und Tee – nicht nur gesund…

Ja – ich bin ROH-Kakao süchtig! Es hat Jahre gedauert, bis ich Rohkakao  überhaupt entdeckt hatte…
ich liebe den Schaum am Kakao oben… und mit Rohkakao bekommt man den besten! Außerdem ist er geschmacklich mit keinem anderen Kakao zu vergleichen…

aber ich bin definitiv süchtig… bisher dacht ich mir – „na und – es ist Kakao“… meine Gesundheit ist mir schon wichtig und irgendwann bin ich auf diesen Artikel gestoßen… mir gehts besonders um den Inhaltstoff Theobromin und den Teil über Rohkakao! Kaffee trink ich nur morgens und Tee meistens Kräutertee – also no problem!

Aber wenn ich am Nachmittag Gusta auf einen Kakao bekomm – dann muß ich ihn auch haben! Jeden Tag… geht er mir aus, bin ich unrund! Bisher war mir das egal, weil ich den Geschmack liebe…

lest selbst den Beitrag, wenn ihr Bock habt…

Koffein / Gesunder Rohkakao – eine fatale Irreführung?

und dann schreibt er noch ein Rezept rein, WIE man sich vom Rohkakao „runterholen“ kann. Entziehen kann. Mit einer „Ersatzschokolade“ ohne Kakao!
Klar hab ich das sofort ausprobiert – 1. schmeckts total super, und 2. oh Wunder – es hilft!

Drin ist:
1 Teil Mandelpüree
1 Teil Honig
2 Teile Kokosfett – aber bio
und wenn ein Teil 2 EL sind, dann noch
1 TL Carobpulver dazu.

2017-02-13-16-31-25

sorry, dass ich jetzt WErbung mach – vor allem für nichts…
Das sind meine Zutaten, die ich mir besorgt hab!

Zuerst Mandelpüree und Honig mischen, dann Fett schmelzen (nur mit Wärem, nicht Hitze) und dann Carob drübersieben… gut verrühren – in eine flache Sache und ab in den Eiskasten!!!

Ich hab das Rezept noch abgeändert – es war mir zu fett und zu süß…. einfach mehr Mandelpüree und noch einen TL Carob! Aber jetzt schmeckts wie super lecker hausgemachte Nussschokolade! Nougatschokolade ohne Fettvreme Erlebnis, das man normalerweise hat…

hier meine Mandelpüree-Kokosfett-Honig-Carobade:

2017-02-13-16-32-57

Und der schmeckt genauso lecker, wie er aussieht… wirklich supi.dupi mupi lupi schmatzi, batzi Hosenmatzi 😉
Echt gut!!!

Was soll’s – wenn Rohkakao in solchen Mengen, wie ich ihn konsumiert habe, meine Nervenbahnen zerstört – dann muß es nicht sein!
Deshalb kann ich trotzdem hin und wieder einen trinken… aber in nächster Zeit nicht… wenn die Eratzschokolade weiter so gut hilft!

Eure Kola Kokel

ole ole! lila Lola voila!!! o lala

2017-02-09-15-49-53

Hallo ihr Lieben!
Ja – ich bin schon ein bissi verrückt… aber genau das macht mich soooo liebenswert :)))

Mantelseife voll versemmelt… i war so enttäuscht… die ganze Chose ist zum heulen… das kann doch nicht sooo schwer sein!
Kleider abklopfen, aufstehen, Krone richten – weitergehen!

2017-02-10-07-10-00

Um mich bei Laune zu halten, mußte eine andere Seife her!!! Hatte sowieso mehr Seifenleim hergestellt – eben wegen der Mantelseife – ist einfacher, wenn die Mengen nicht sooo winzig sind!

Außerdem kam ein  Päckchen von der Post… Pigment, Mineralfarben, Titanoxid, Alkannawurzel, Flüssigfarben – ist eine eigene Wissenschaft anscheinend! Dachte immer, eine Messerspitze von so einem Farbpulver würde genügen, aber – nope… zumindest dieses nicht!  Es nennt sich *Pigment lila* von Dragonspice.

Diesmal hatte ich alles vorher schön hergerichtet, damit frau die Kontrolle über die Geschehnisse behält… gute Idee!

Lila Lola enthält:
200 Schmalz
180 Olive
100 Shea
20 Lanolin (warum?)
500 GFM              5% ÜF
Flüssigkeit: Sole (der Grund – da ich färben wollte, sollte der Grundton schön weiß sein…)
Pigment lila
PÖ Honig,  ÄÖ Neroli 100%

Glück gehabt, dass Lanolin die Seife weicher macht, sonst wär das die 2.Bruchseife geworden… beim schneiden, ist sie im unteren Bereich doch tatsächlich gebrochen!!!
3 feste Fette UND Sole… habe ich nichts gelernt?????

2017-01-22-18-54-42
schon mal ist mir das passiert

Die nächste Seife, die ich siede, schau ich mir bei   verseift! Tropfender Regenbogen ab
– die sind immer so schön – Konsistenz, Farbe und überhaupt… von dieser Frau kann frau noch einiges lernen!

Den Leim bearbeite ich in Ermangelung eines Prürierstabes mit meinem normalen Mixer… alles gut und er blieb schön beweglich, was ja fürs färben wichtig ist!
Für diese Seife hab ich die halbe Menge von o.a. Rezept genommen, der Rest war für die Mantels… (ich sag das Wort nicht mehr)
zum färben hab ich mal 1 Messerspitze in den Leim gerührt… ja, frau sieht was, aber das wars auch schon. Erste Schicht rein in die Form.
So hab ich dann weitergemacht -Messerspitze in Leim kipp, rühr, in Form gieß – manchmel mehr Pigment, dass wos weidaged…  sonst bin ich oben angekommen, farblich aber immer noch bei hellem pastell Brombeerjoghurt… dabei wollte ich zu dunkler Pflaume! Purple Rain!
Voila! *geile Farbe*

ooooh – was frau nicht alles so zufällig in der Bestecklade findet… einen SWIRL BÜGEL!!!
In Wirklichkeit gehört das Teil zum Maronibrater – die Verwendung hat sich mir bis dato noch nicht erschlossen – egal, jetzt hab ich einen SWIRL BÜGEL *hüpf*   *freu*

Ich hab die Seife dann noch ins Backrohr, bei 50° plus – damit sie auch gelt (tut sie das e?) und schneller fertig wird!
irgendwann in der Nacht hab ich sie dann raus und in Geschirrtücher gewickelt stehen gelassen! Sie war schon fest… aber noch warm… sollte ich sie gleich schneiden?… na, lieber warten, bis sie richtig ausgekühlt ist (warum?)
Gut, dass ich in der Früh aus Klo mußte u deshalb aufgewacht bin. Jetzt wollte ich nicht mehr warten – und gut wars!

Wie gesagt, beinah wieder zu hart! Obwohl – sie ist zu hart, aber das schlimmst konnte ich verhindern… das brechen… sie ist nur halb gebrochen und auch nicht bei allen Stücken…

von der Werkstatt hab ich zum Seife schneiden die Gährungslehre gemopst… und passt auch wie angegossen zu meiner alten Metallform!
Zuerst wollte ich mit Draht schneiden:

2017-02-09-22-12-03

dieser Kupferdraht ist leider zu dünn und reißt… also doch mit dem Messer:


that’s it 🙂  Lila Lola   geschnitten mit Messer u nachgeschnitten mit heißem Messer

Fortsetzung folgt, eure Kola Kokel 

Der ganz normale Seifenwahnsinn

2017-02-07-20-52-28
der ganz normale Seifenwahnsinn

Hallo liebe infizierte, unheilbar vernarrte und wahnsinnig kreative Seifensiederinnen und er!

Die Bestellung ist eingetrudelt, dabei hab ich noch nicht mal alle geplanten Seifen gesiedet, die ich vor der Bestellung sieden wollte…. puhhhhh

immerhin, das PÖ Honig war dabei, jetzt kann ich endlich die Honigseife sieden! Farblich stell ich sie mir cremeweiß vor, mit honigfarbenem Mantel… wenn ich einen schaffe…
sonst mach ich einfach 2 Schichten 🙂
für den Mantel muß man im Prinzip in 2 Schritten arbeiten.
1.Schritt – Seife für Mantel
2.Schritt – Seife für in den Mantel

da man für einen Mantel sehr wenig Seife benötigt, mach ich einfach Seife und nehm mir etwas Leim für den Mantel ab.
Wird er was, siede ich dann noch eine Seife, die „in den Mantel“ rein kommt 🙂

die Erfahrung lehrt, dass „1. alles anders, als man 2. denkt“ ist!!!
Eins nach dem anderen 🙂

Nachdem ich einen Seifen sieden Workshop besucht hab –  zum 1. Mal mit Thermometer gearbeitet – eigentlich macht einen das nur nervöser, weilman glaubt, irgendwelche temperaturen erreichen/halten zu müssen. Wer oft kocht, hat e ein Gefühl, ws kühl, warm oder heiß ist…

nach dreimaliger Planänderung ergaben sich folgende
inneren Werte:

100g Schmalz
80g Kokos
80g Sonnenblume
100g Raps
10g Bienenwachs
370 GFM   –  ÜF 10% – 123g H2O

klingt doch sicher – etwas mehr feste Fette, dafür höhere ÜF…

für eine Honigseife, könnte ich bis ca. 90g Honig (etwa 25%) dazutun. Wollte ich auch – tat ich aber nicht…
da ich auch Farbe verwenden wollte, was ich auch tat, kam ich total in Stress, damit nix andickt, der Leim managable bleibt usw…  also –  KEIN Honig 🙂
PÖ Honig von Kosmetikmanufaktur. Dann kam mir noch die Idee, ich könnte doch mit etwas Sanddornfleischöl den Leim färben – das würde den Honig farblich gut ersetzen…

gesagt, getan!

als ich die Lauge zu den Fetten gab, fiel mir sofort auf, dass der Leim am Topfrand andickte… – also rühr –  wisch – rühr – wisch…
dann etwas Leim in einen vorgewärmten (!!!) Topf abgegossen  – zum färben!

Die größere Menge Leim färbte ich mit etwas Titanoxid – spontan – jaja, da muß man gleich rühren, sonst hat man Bröckerl drin… dann PÖ kipp dazu…

dann schnell zum anderen Leim, 3 x die Pipette voll mit Sanddornfleischöl dazu, vlt zu wenig Farbe, also noch  – spontan – etwas feuerrotes Mica Pulver dazu – jaja…
alles nicht vorher angerührt, weil – spontan! Also schnell einen 2. Quirl für Mixer und abwechselnd gemixt. – Alles gut – Leim brav – Duft stark – Farbe naja – Küche Hammer…
jetzt: gieß ins Förmchen und auf meine vorbereitete (!!!) Mantelform!

Holzkastenform 20x6x6cm zum 1. Mal verwendet und noch nicht sicher, ob sie’s wirklich bringt! Schätze 500-600g gehen da rein!

2017-02-08-23-24-56
Aber seht selbst – natürlich hab ich’s wieder nicht geschafft, das sieden mit Fotos zu dokumentieren – obwohl ich’s wollte 🙂


die Küche:

2017-02-07-23-38-15
nach einer langen Nacht mit immerwieder nachschaun und Holzform bei 50° im Backrohr lassen, das ausformen – noch VOR dem Frühstück (!!!)

Naaa-ja… die Seife in der Form wurde fest… was schon mal gut ist!!!

Dagegen der Leim vom Mantel und von den Schälchen – butterweich!!! Nach 24h!!! Ihr seht’s ja:)))

die Waben gefallen mir wieder nicht besonders… schon einmal bei der Harzseife damit experimentiert!
Wenn man weiße Tupfen reinmachen würde, vielleicht… bin mir nicht sicher…

wegen weich – klar – ich hatte 10% ÜF gerechnet, sowieso mit kleinen Mengen gearbeitet und dann noch PÖ und Sanddornöl dazu – das war zuviel des guten;
die Seife i d  Holzform hatte sicher gegeelt… darum fester!

Am Abend konnte ich dann die Himbeeren ausformen – aus überschüssigem Leim vom Mantel gemacht

habe beim Mantel die Waben einzeln geputzt – damit dann dort auch wirklich Löcher sind, u keine Flecken, Fetzen o.ä. nur das Wabennetz sollte bleiben!

Der Anschnitt:

Gut – man kann’s umdrehen 🙂    find ich fast besser :)))
aber sonst – jaaaa – gefällts mir!!! In ein paar Tagen  -ein Stempel :))  *freu*

2017-02-08-15-20-50

Die Farbe ist wirklich eigenwillig (feuerrot und Sanddorn – eindeutig!)  und wenn eine Seife wirklich schneeweiß werden soll, muß einiges mehr an titanoxid rein. Oder man muß es vorher irgendwie anrühren, vlt wird das Ergebnis dann besser!

f ff fffortsetzung folgt ;)))  eure Kola Kokel

Seifen Workshop zu Oberwart

Am Samstag fand endlich der sehnlichst erwartete Seifen Workshop statt! Gut gelaunt, mit einigen Fragen im Gepäck und ein paar kleinen Mitbringsel – immerhin habe ich schon Seife gesiedet –  wollt den anderen Teilnehmer a Freud machen und habe was von der Harzseife mitgenommen!
Natürlich auch der Vortragenden!!!

Erfreut war sie nicht, und ich durfte meine Seifen gleich gar nicht auspacken… „später, weil ich dich dann GENAU fragen möchte, wie du sie gemacht hast…“  – na geh… aber gut, vielleicht war meine Charmeattacke störend!

Dann kam eine lange Stunde Theorie, eine Klo und Rauchpause und noch mal a Stunde Theorie! Ich hab aber brav aufgepasst, bin nicht durch klugscheißerische Fragen aus der Rolle gefallen, hab mich nur einmal eingemischt, als der einzige Mann wissen wollte, was man UNBEDINGT zum Seife machen braucht und was soz. Beiwerk ist und habe alles in allem meine gute Laune wach halten können!
Die anderen Teilnehmerinnen waren recht nett! Und EIN männlicher Teilnehmer :)) Typ Bauer intellektuell! A interessante und funny Runde…

Also – wir werden 3 Seifen sieden – (freu, drei! ); eine
pure Olivenseife, eine
Orangenseife mit rosa Tonerde, getrockneten u geriebenen Orangenschalen u Orangen ÄÖ  und eine
Gärtnerinseife mit Chlorophyll, getrockneten Kräutern u Mohn; Duft: Salbei, Rosmarin, Pfefferminze, Thymian;

schon beim Salbe Rühren Workshop hab ich festgestellt, dufttechnisch sind wir nicht vom selben Ort …

2017-02-05-12-35-19

je 3 Leute haben eine Seife zusammen gesiedet – die anderen sahen zu! So kam jeder mal an die Reihe.
Ich war bei der Orangenseife dabei!
800g Olive, 200 Kokos, 40g Bienenwachs
ÜF 5%
2-3 EL ger. Orangenschale
1-2 TL Zucker
25g ÄÖ Orange süß

Ich durfte das Öl abwiegen  – statt 800g passierten mir 811g!!!!! (boaaaah)
Sie wollte tatsächlich, dass ich die 11g wieder rausgeb… da war i aber ganz schön baff…
macht doch auf 1328g GFM nicht einmal 1% aus!!! Ich habs ausgerechnet:  0,71% (!!!!!!!)
Dabei hab ich ihr meine Hand Orangenpresse – ein Designerstück – geschenkt (weils so deppert zum bedienen war, hab i’s verschenkt); ja,- schön war sie… eigentlich war ausgemacht, sie gibt mir Lavendelsirup dafür – aber immer vergisst’s… und i muß jetzt 0,71% Öl rauslöffeln!!!!! pfffffffffffff
Später beim färben vom Seifenleim mit Tonerde, hats auch noch gemeckert, weil ich mit dem Pürierstab das ganze verrühren wollte… „do wird’s glei andicken“ …jo, und du host scho andickt!!! Warum wir so deppert aufeinander san – ??? Es is halt so…

die Seifen haben wir in Plastikbecher gegossen, – und ich muß gestehen, das Ergebnis kann sich sehen lassen! Alle 3 sind schön und interessant zum anschauen u riechen!!! Das aufschneiden ist soooo spannend… hätte ja auch ganz anders aussehen können!
Ich hätte NIE so beduftet – surprise, surprise – auch für meine Nase riecht’s gut :))


Die dunkelgrüne ist mit Chlorophyll gefärbt, die orange mit Tonerde und die pure Olive einfach pur! Trotzdem hat sie schöne Schlieren… hab sie zu Hause noch ins Backrohr geschmissen… die Olive ist innen wahrscheinlich nur besser verseift davon!
SCHÖN, SCHÖN, SCHÖN

Fortsetzung folgt, eure Kola Kokel

Harzseife – das beste Stück bisher

Die Harzseife – 2.Variation OHP, wo ich das Harzöl selbst direkt verseift habe!!!
Zuvor hab ich eine Harzseife probiert, wo  ich nur zum fertigen Leim etwas Harzöl dazugegeben hatte:
Harz Seife “Weihrauch, Gold und Mhyrre”

750g Harzöl  – jeweils Hälfte Olive, Hälfte Sonnenblume
– den Harzanteil hab ich mit 40 – 50 % berechnet
Verseifungszahl von Kolophonium genommen; mittlerweile viele unterschiedliche Harz VsZ gefunden… egal

Genau hatte ichs so aufgesplittet:
375g Harz
187,5g Olive
187,5 Sonnenblume…………..das ergibt die 750g Harzöl
750g feste Fette (Schweineschmalz, Kokos, Shea, Bienenwachs 50g)

GFM 1500g
ÜF 5% – H2O ganz normal

Hier das Harzöl (in Öl gelöstes Harz) – Gold des Waldes:
2017-01-26-12-07-02

Beim Seifenleim anrühren hat sie Charakter gezeigt… stark angedickt und grieselig geworden!
Dank der geduldigen Profis von  „Selbstgemacht! Kosmetik & Seife herstellen für Anfänger & Fortgeschrittene“ auf facebook wußte ich, was zu tun war… Hitze!!!
Also den ganzen Pott ins Rohr und bei 80-100° warten.
Und tatsächlich – es war zu erkennen, dass sie verseift und der ganze Gries war auch weg. Ich glaube auch, diese Seife ist nur OHP zu sieden… aber vlt irre ich… so gut kenn ich mich noch nicht aus!!!

Der Rest ging ohne Probleme!!!

Der fertige Seifenblock – man kann das Harz SEHEN:
2017-01-26-11-56-41
Ah – wie die duftet!!! Stark harzig – sehr, sehr angenehm!!!
Diesmal hab ich sofort geschnitten:

Eine Freude!!!
Buttrig zart,  durchscheinend wie Bernstein… und der Duft… ein Traum!!!


Diese Seife hat mir richtig Feude gemacht! Und macht es noch…

Gleich die neuen Stempel von Lumbinigarden ausprobiert – das geht noch besser mit etwas Übung 🙂
Diese Seife hat auch noch andere Freuden ausgelöst: Taauschhandel!!!Mit Freunden einmal gegen  Zirm – Zirbenlikör und einmal gegen 2 Paar Socken!!!
Genau das ist es, warum ich solche Sachen mag und  mach… handgemacht gegen handgemacht! – Ohne Geld… denn eine Welt ohne Geld würde mir sehr am Herzen liegen!

Fortsetzung folgt… eure glückliche Kola Kokel

1 mal gesiedete, 3 mal geschmolzene Seife!!! rrrrrrrrrrrrrrrrrrr

gut sie ist süß…. aber so eine widerspenstige … so werd ich’s nennen :))

diese Seife… kostete ich echt viele Nerven… zuerst war sie schön, aber zu hart…
2017-01-22-06-12-13

dann war sie weich, aber viel zu weich und schiach – wegen dem zugegebenen Wasser:
2017-01-23-23-41-07

Dann nach 2. einschmelzen war sie ok, aber viel zu nass… Geruch weg, Manteltest a Pfusch und überhaupt – wie Käse, nicht wie Seife:

 

Die Seifenrestln mit viel Wasser sind wie a Schmierseif worden + der gescheiterte Manteltest:

 


Wieder alles zerkleinert – diesmal mit den Händen zerdrückt, weils so weich war:

 

wie Frischkäse… ein bisl iiiii

Das ganze dann ins Rohr, zugedeckelt bei 100 – 120° – schön geschmolzen. Soweit alles gut!
2017-01-27-16-09-48

also – DIE letzte Chance… diesmal mit Farben…
die erste  und die letzte Schicht 🙂 es gibt noch eine mittlere  und was verstecktes 🙂

 


Dann hatte ich doch noch Freude mit dem Ergebnis 🙂  Die ganzen übergebliebenen Seifenstückchen hab ich in die Guglhupfform geschmissen – passt auch 🙂

 


Süß – find ich!!!
Jetzt noch schaun, ob die Überraschung auch wieder zum finden is…

 


jep – alles da 🙂
na gut – jetzt bin ich aber doch happy…  sie muß nur noch ordentlich trocknen… das ist noch nicht abgeschlossen! – Aber auch richtig müde…
witziges Detail – der Rosenweihrauch Duft ist wieder da 🙂 Freu

In der Zwischenzeit hab ich mein Meisterstück gesiedet!!!
die HARZSEIFE  – wirklich fein geworden
Harzseife – das beste Stück bisher

Hier die Geschichte „der widerspenstigen“:
Das sieden
“Rosenweihrauch” Sole-Zwischenseiferl
das erste Schmelze:
Seife einschmelzen – zum weinen
die 2.Schmelze
eingeschmolzene Seife nochmals einschmelzen

Fortsetzung folgt 🙂 eure neu motivierte Kola Kokel 

eingeschmolzene Seife nochmals einschmelzen

das war ja was… so eine richtige Schweinerei in der Küche veranstaltet…

also, nachdem mein erstes Seife einschmelzen gründlich schief ging, hab ich sie nochmals eingeschmolzen… ich glaube, sie wurde durchs einschmelzen zu trocken, dadurch war der Leim auch schwer zu händeln – er wurde sofort fest an der Luft…

diesmal wieder alles gewürfelt – nicht so klein – in den Topf, ganz kleine Hitze – ich habe 6 Stufen – immer Stufe 1 oder 2 – immerwieder mit Wasser besprüht und dann mal Temperatur gemessen – ja, ca. 50° – und dann schwups in die Formen.

Der Leim verhielt sich jetzt wie warmer Kaugummi – also er hat Fäden gezogen und blieb am Löffel kleben.

Dann ab in den Minus… ich habe Silikon-Kleinförmchen befüllt und 2 größere runde Formen (Plastikflaschen).

Ich war natürlich neugierig… gleich, als das Zeug fest war, hab ich die kleinen Förmchen ausgeformt.
Ich kam mir eher wie ein Käser, als ein Seifensieder vor… Wasser ist aus der Seife ausgetreten und sie ist so richtig schön aus der Form geflutscht!
Die größeren Formen lass ich noch – eben wegen der Feuchtigkeit, damit es wirklich halbwegs stabil wird.

So sehen die Teile jetzt aus


Und sie greifen sich auch an wie Frischkäseteilchen…

die große Form hab ichmit so Verpackungsplastik ausgelegt um gleich zu testen, ob das funktioniert, dass man dann so Waben an der Außenseite hat – passt!

Sollte das alles nix werden- was durchaus mehr als möglich ist – dann wird mir schon noch was einfallen, was ich damit anstelle!!!

Fortsetzung folgt… eure hingefallene, wieder aufgestandene, Krone zurecht rückende und alachend weiter gehende Kola Kokel